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>> Heilpädagogisches Reiten

Das Leben und die Arbeit auf dem Kinderhof Campemoor ist geprägt vom konsequenten Einsatz einer erlebnispädagogisch ausgerichteten Reittherapie.
Am Kinderhof lebt eine eigene Herde Islandpferde in robuster Offenstallhaltung. Der tägliche Kontakt mit dem Pferd bietet permanent-therapeutische Chancen und lässt schon den Umzug ins Heim positiv erleben.
Bei der Schweizer Gruppe Therapeutisches Reiten (SGTR) ausgebildete Diplom-ReitpädagogInnen und -ReittherapeutInnen begleiten die Kinder und Jugendlichen von der Hinführung zum Pferd und der Kontaktaufnahme über Pflege und Fütterung bis zum aktiven Reiten.
Zu den Höhepunkten gehören die regelmäßig durchgeführten mehrtägigen bis mehrwöchigen Ferienwanderritte. Deswegen richtet sich das täglich angebotene Reitprogramm darauf aus, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner an diesen mehrmals im Jahr organisierten Maßnahmen teilnehmen können.

Der stufenweise Kontaktaufbau zum Pferd führt dazu, dass insbesondere beziehungsgestörte Kinder und Jugendliche wieder oder sogar erstmals mit ihrer Umwelt kommunizieren.

Der methodische Einsatz des Heilpädagogischen Reitens bedeutet hier:
Stärkung und Stabilisierung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls
Vermittlung von Grenzen und Grenzerfahrungen
Heranführung an Verantwortung
Wahrnehmungsförderung
Soziales Training
Steigerung von Konzentration, Ausdauer und Motivation
Training und Harmonisierung der Psychomotorik

Erfahrungen haben gezeigt, dass sich die dabei eingesetzten Islandpferde für den Einsatz bei verhaltensauffälligen Jugendlichen aufgrund ihrer Charakterstärke und Robustheit besonders eignen. Die Pferde leben in robuster Gruppenhaltung direkt auf dem Gelände. Dadurch gehören sie zum häuslichen Umfeld der Jugendlichen. Die Jugendlichen haben ständigen Zugang zu den Tieren und beteiligen sich an den Pflege- und Fütterungsarbeiten sowie an der Weidepflege und Futtergewinnung.
Dieser selbstverständliche Umgang mit den Pferden und die Beobachtung des Herdenverhaltens helfen mit, ohne Erwartungs- und Leistungsdruck neue Beziehungserfahrungen zu sammeln.

Alle in der Einrichtung lebenden Jugendlichen nehmen an mindestens ein oder zwei Nachmittagen pro Woche am regelmäßigen Reitprogramm der Einrichtung teil. Hinzu kommen Ausritte am Wochenende und die Wanderritte während der Ferien.
Als sehr hilfreich und erfolgreich hat sich die Methode des Heilpädagogischen Reitens auch bei schulischen Leistungsdefiziten erwiesen. Das Training von Ausdauer und Konzentration wirkt sich motivationssteigernd sowie positiv auf das Bewältigen von schulischen und beruflichen Anforderungen aus.
Jugendlichen mit narzisstischen Störungen werden auf natürliche Weise Grenzen aufgezeigt. Wenn sie sich auf die Kommunikation mit dem Pferd einlassen, wirken die Erfolge positiv verstärkend.
Auch Kinder und Jugendliche mit schweren autistischen Störungen erreichen mit und über das Pferd neue Zugänge zur Kommunikation mit ihrer Umwelt.



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