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In der Regel leiden die in unserer Einrichtung untergebrachten Kinder und Jugendlichen an vielfältigen Entwicklungsstörungen und psychischen Beeinträchtigungen. Diese blockieren die Persönlichkeitsentwicklung und die Fähigkeit, sich in soziale Gruppen einzugliedern. Häufig findet man mit herkömmlichen erzieherischen Mitteln bei diesen Kindern kaum oder überhaupt keinen Zugang. Deshalb ist es notwendig, das Hilfesetting wesentlich unter psychologischen Gesichtspunkten zu strukturieren.
Die dafür erforderliche Integration pädagogischer und psychologischer Ansätze wird gesichert durch die weitgehende Einbettung der Arbeit des hauseigenen Psychologen in den Gruppenalltag. Dies gewährleistet innerhalb der Institution einen ganzheitlichen Verstehens- und Hilfeansatz für die Kinder, Jugendlichen und deren Familien. Sie ermöglicht eine eng begleitende psychologische Diagnostik der Verhaltensmuster der Kinder und Jugendlichen sowie eine zeitnahe Bearbeitung aktualisierter Problemmomente.

Zur Aufarbeitung von Störungen der psychosozialen Entwicklung werden speziell für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe entwickelte, tiefenpsychologische Aspekte und verhaltenstherapeutische Methodik integrierende Programme umgesetzt. Hier besteht seit mehr als zehn Jahren eine enge Kooperation mit dem Bonner Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Winterhoff, der die Arbeit fachlich begleitet und den Psychologen bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Hilfeansätze intensiv unterstützt.
Das vom Psychologen entwickelte Hilfesetting setzt maßgeblich den Rahmen für die Arbeit mit den zum Teil schwer entwicklungsgestörten Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Vorliegen einer seelischen Behinderung oder einer Bedrohung durch eine seelischen Behinderung aufgrund von frühkindlichem Autismus, schwerer emotionaler Deprivation oder – wie es heute zunehmend der Fall ist – aufgrund des frühkindlichen Narzissmus.
Bei sozialen Störungen, spezifischen Ängsten, aggressivem Verhalten, Lern- oder Konzentrationsstörungen und Verweigerungshaltungen wird durch den Psychologen ein unter verhaltenstherapeutischen und systemischen Gesichtspunkten entwickeltes Hilfekonzept umgesetzt.
Bei Depressionen, neurotischen Entwicklungen, Traumatisierungen aufgrund sexuellen Missbrauchs, körperlicher oder seelischer Misshandlung u. a. erfolgen entsprechend dem Entwicklungsalter des Kindes oder des Jugendlichen therapeutische Interventionen auf kognitiv-verhaltenstherapeutischer Basis im Einzelsetting.
Die tiefenpsychologischen wie verhaltenstherapeutischen Elemente sind in der Regel unmittelbar mit der Gruppenpädagogik vernetzt. Dadurch werden alle Mitarbeiter der Einrichtung zu Co-Therapeuten und setzen die durch den Psychologen entwickelten Programme im Alltagsgeschehen zusammen mit diesem um.
Die Realisierung des Gesamthilfesettings wird regelmäßig wöchentlich in der Teamsitzung geprüft und weiterentwickelt. Dabei wird das Team durch den Psychologen im Umgang mit den Kindern, Jugendlichen und ihrem familiären Hintergrund fachlich instruiert.
Bei Bedarf können externe Therapiemöglichkeiten zeitnah geplant und fachlich begleitet werden.



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